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Auf dieser Seite haben wir Ihnen ein paar kleine Geschichten, Anekdoten und Überlieferungen rund um den Tee zusammengestellt. Aber wie das so mit überlieferten Legenden
ist, mal stimmen sie, oft nicht, mal werden sie in anderen Ländern anders
verbreitet. Dennoch zum Schmunzel und zum Weitererzählen, zum Beispiel an
einer gemütlichen Tee Tafel taugen unsere Tee Geschichten allemal. Viel Vergnügen!
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Der Kaiser von China oder wie der Tee entdeckt wurde Sie ist kaum zu glauben und muß auch nicht wahr sein, aber schön ist die Geschichte von der Entdeckung des Tees allemal, die sich im Jahre 2737 vor Beginn unserer Zeitrechnung in China ereignete: Eines heißen Tages während einer Reise durch sein Reich, legte der Kaiser mit seinem Gefolge unter einem schattenspendenden Strauch eine Rast ein. Weil er durstig war, gab er Anweisung, Wasser zum Trinken abzukochen. Während das Wasser zu sieden begann, beobachtete er, wie einige Blätter vom Strauch herab in den Kessel fielen und bald darauf ein betörender Duft aufstieg. Schnell ließ der Kaiser sich etwas von dem Wasser geben, probierte und war begeistert: Ein so herrliches Getränk hatte er noch nie gekostet! |
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Kaiser Wilhelm 1918 begann in Kiel der Aufstand der Matrosen gegen die Zustände im Kaiserreich. Zu Anfang war es nur eine Meuterei von Soldaten, die Angst davor hatten in der Endphase des Ersten Weltkrieges verheizt zu werden. Doch der Aufstand wuchs schnell zu einer revolutionären Bewegung, die schnell das ganze Deutsche Reich erfasste. Aus Angst vor der Revolution floh Kaiser Wilhelm II. nach Holland ins Exil. Es war November, bitterkalt, neblig und unfreundlich. Der Kaiser sprach kein Wort, bis er auf Schloss Amerongen beim Grafen Bentinck anlangte. Sein erster Satz war die Bitte um eine Tasse Tee. Der Kaiser hatte Glück, die Hausdame war schottischer Herkunft und kannte diverse Tee Rezepte aus ihrer Heimat. Sie würzte den Tee mit Whiskey und die Laune des Gastes mit einem Schuss Humor. So liess sich dann auch für den Kaiser die Revolution ertragen. |
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Spezialitäten und Raritäten für Tee Liebhaber
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Ostfriesische Teestunde der guten alten Zeit Auch der nur flüchtig bekannte Gast wird nicht leicht unbewirtet aus einem friesischen Haus hinauskommen. Gleichzeitig würde er aber seine freundlichen Wirte verletzen, wenn er sich nicht zu ihnen an den Tisch setze. Der Landfremde wird seine Freude haben an der netten betulichen Art, mit der ihm seine Tasse Tee mit Sahne und Kandis im zarten, blau-weiß verzierten Porzellan gereicht wird. Es gehört hier zum feinen Ton, dass sie nur halb gefüllt wird. Die Teekanne auf dem Stövchen beruhigt ihn darüber, dass das keineswegs aus Sparsamkeit geschieht. Der Ehrengast bekommt seinen Platz "in´t Hörn", dem Armsessel des Hausherrn im Winkel neben dem Herde, und man freut sich, wenn er die Behaglichkeit der Stunde voll auszukosten weiß. In die Pausen des Gesprächs hinein, die hier länger währen können als in den beweglicheren Landschaften Deutschlands, klingt der gleichförmige Schlag der alten Kastenuhr mit den beiden buntbemalten "Seewiefkes" links und rechts vom Zifferblatt - man hört sie, schweigt und hat das schöne Gefühl: Dies ist eine Stunde, wert, gelebt zu werden! |
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Aus der Schule Lehrer Willms bemüht sich, den Schulanfängern das Wort Tee beizubringen. Mit Schulkreide schreibt er den Buchstaben "T" an die Tafel. Die ABC-Schützen sollen das Wort erraten. Er fragt, was die Kinder denn zu trinken bekämen, wenn sie durstig seien. Milch, Wasser, Brause werden von den Schülern genannt, aber das gesuchte Wort fällt nicht. Da wendet sich der Schullehrer Willms an den kleinen Martin: "Na, mien Jung, watt hett Moder den smörgens in´t Treckpott?" Strahlt Martin: "Schnaps, Mester!" |